Der Arbeitsvertrag

Arbeitsverträge in Großbritannien

Nach erfolgreicher Bewerbung können Sie den Arbeitsvertrag abschließen. Hierbei gilt es, besondere Vorsicht walten zu lassen, da der Vertrag das finanzielle Rückgrat ihres Aufenthalts in Großbritannien bilden wird.

Der Arbeitsvertrag

Im Gegensatz zu Deutschland ist ein formeller Arbeitsvertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Großbritannien nicht immer üblich. Der Arbeitgeber ist aber dazu verpflichtet, dem Arbeitnehmer innerhalb von zwei Monaten eine schriftliche Erklärung über folgende Punkte zu geben:

  • Name des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers
  • Einstellungsdatum
  • Gehalt und Zahlungsmodalitäten
  • Arbeitszeit
  • Anspruch auf Urlaub und Leistungen im Krankheitsfall
  • Einzelheiten zu Rentenbeiträgen und -leistungen
  • Kündigungsfrist
  • Bezeichnung der Tätigkeit oder kurze Tätigkeitsbeschreibung
  • Tarifvereinbarungen, die sich unmittelbar auf die Arbeitsbedingungen der Stelle auswirken

In Großbritannien muss jeder Arbeitnehmer mindestens einen von seinem Alter abhängigen Mindestlohn erhalten. Bei Personen im Alter von 16 bis 17 Jahren beträgt dieser 3,30 GBP pro Stunde, im Alter von 18 bis 21 Jahren 4,45 GBP und ab einem Alter von 22 Jahren 5,35 GBP.

Jeder Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, dem Arbeitnehmer eine detaillierte Gehaltsabrechnung zukommen zu lassen, in der der Bruttoverdienst ( Gross Income), die gesetzlichen Abzüge für Lohnsteuer, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung usw. sowie der Nettolohn ( Net Income) exakt aufgelistet sind. Auch Boni wie Aktienoptionen, Zuschüsse für Fahrten zur Arbeit oder Sonderzahlungen werden hier aufgelistet. In der Regel wird das Gehalt in Großbritannien auf monatlicher Basis ausgezahlt, es kann allerdings gerade im Niedriglohnsektor vorkommen, dass wöchentlich bezahlt wird.

Arbeitszeiten in Großbritannien

Die Arbeitszeit in Großbritannien darf maximal 48 Stunden pro Woche betragen, und man hat als Arbeitnehmer Anrecht auf einen freien Tag in der Woche. Überstunden und Sonntagsarbeit sind nicht gesetzlich geregelt und werden individuell zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbart. Britische Arbeitnehmer bekommen in der Regel vier Wochen bezahlten Urlaub im Jahr. Die genaue Zahl der Urlaubstage ist dabei von der Zahl der Tage abhängig, an denen man pro Woche arbeitet. Dies bedeutet, dass jemand, der vier Tage die Woche arbeitet, Anrecht auf 16 Urlaubstage pro Jahr hat. Jemand, der fünf Tage in der Woche arbeitet, hat entsprechend 20 Urlaubstage zur Verfügung.

In der jüngeren Vergangenheit wurden verschiedene Formen flexibler Arbeitszeit insbesondere für Eltern eingeführt, von Jahresarbeitskonten über Heimarbeit bis zu flexiblen Anfangs- bzw. Endzeiten.

Informieren Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber, ob eines der Modelle für Sie infrage kommt. Mütter – unter bestimmten Bedingungen auch Väter – haben das Anrecht auf Mutter- bzw. Vaterschutz. Die Höhe der Lohnfortzahlung ist dabei abhängig von der bisherigen Dauer des Beschäftigungsverhältnisses.

Dasselbe gilt für Kündigungsfristen. Ist der Arbeitnehmer mehr als einen Monat ununterbrochen beschäftigt, so beträgt die Kündigungsfrist eine Woche, nach zwei Jahren Beschäftigung zwei Wochen und für jedes weitere Jahr der Beschäftigung steigt die Kündigungsfrist zusätzlich um eine Woche bis auf maximal zwölf Wochen. Arbeitnehmer müssen eine Kündigungsfrist von einer Woche einhalten.

Wie auch in Deutschland sollten Sie unbedingt jeden Vertrag vor der Unterzeichnung bzw. die Erklärung des Arbeitgebers nach Erhalt genau prüfen. Achten Sie darauf, dass gesetzliche Vorschriften Großbritanniens eingehalten und alle mündlichen Vereinbarungen mit dem neuen Arbeitgeber darin auch schriftlich festgehalten sind.

Achten Sie besonders auf die folgenden Punkte:

  • Gehaltsmodalitäten
  • Arbeitstage/-zeiten
  • Urlaub
  • Lohnfortzahlung bei Krankheit/Arbeitsunfähigkeit, ggf. Mutterschutz
  • Fortbildungen
  • ggf. Dienstwagen
  • ggf. Kostenzuschuss für Umzug
  • ggf. Unterbringung

Tipp: Informieren Sie sich vorab, ob Ihr zukünftiger Arbeitgeber etwaige Sonderleistungen, z.B. kostenlose Kindertagesstätten, Firmenwohnungen oder Ähnliches anbietet. Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber dann während der Vertragsverhandlungen darauf an und lassen Sie sich Versprechungen dieser Art unbedingt schriftlich zusichern.

Im Gegensatz zu Deutschland ist ein formeller Arbeitsvertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Großbritannien nicht immer üblich. Der Arbeitgeber ist aber dazu verpflichtet, dem Arbeitnehmer innerhalb von zwei Monaten eine schriftliche Erklärung über folgende Punkte zu geben:

  • Name des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers
  • Einstellungsdatum
  • Gehalt und Zahlungsmodalitäten
  • Arbeitszeit
  • Anspruch auf Urlaub und Leistungen im Krankheitsfall
  • Einzelheiten zu Rentenbeiträgen und -leistungen
  • Kündigungsfrist
  • Bezeichnung der Tätigkeit oder kurze Tätigkeitsbeschreibung
  • Tarifvereinbarungen, die sich unmittelbar auf die Arbeitsbedingungen der Stelle auswirken

In Großbritannien muss jeder Arbeitnehmer mindestens einen von seinem Alter abhängigen Mindestlohn erhalten. Bei Personen im Alter von 16 bis 17 Jahren beträgt dieser 3,30 GBP pro Stunde, im Alter von 18 bis 21 Jahren 4,45 GBP und ab einem Alter von 22 Jahren 5,35 GBP.

Jeder Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, dem Arbeitnehmer eine detaillierte Gehaltsabrechnung zukommen zu lassen, in der der Bruttoverdienst ( Gross Income), die gesetzlichen Abzüge für Lohnsteuer, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung usw. sowie der Nettolohn ( Net Income) exakt aufgelistet sind. Auch Boni wie Aktienoptionen, Zuschüsse für Fahrten zur Arbeit oder Sonderzahlungen werden hier aufgelistet. In der Regel wird das Gehalt in Großbritannien auf monatlicher Basis ausgezahlt, es kann allerdings gerade im Niedriglohnsektor vorkommen, dass wöchentlich bezahlt wird.

Arbeitszeiten in Großbritannien

Die Arbeitszeit in Großbritannien darf maximal 48 Stunden pro Woche betragen, und man hat als Arbeitnehmer Anrecht auf einen freien Tag in der Woche. Überstunden und Sonntagsarbeit sind nicht gesetzlich geregelt und werden individuell zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbart. Britische Arbeitnehmer bekommen in der Regel vier Wochen bezahlten Urlaub im Jahr. Die genaue Zahl der Urlaubstage ist dabei von der Zahl der Tage abhängig, an denen man pro Woche arbeitet. Dies bedeutet, dass jemand, der vier Tage die Woche arbeitet, Anrecht auf 16 Urlaubstage pro Jahr hat. Jemand, der fünf Tage in der Woche arbeitet, hat entsprechend 20 Urlaubstage zur Verfügung.

In der jüngeren Vergangenheit wurden verschiedene Formen flexibler Arbeitszeit insbesondere für Eltern eingeführt, von Jahresarbeitskonten über Heimarbeit bis zu flexiblen Anfangs- bzw. Endzeiten.

Informieren Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber, ob eines der Modelle für Sie infrage kommt. Mütter – unter bestimmten Bedingungen auch Väter – haben das Anrecht auf Mutter- bzw. Vaterschutz. Die Höhe der Lohnfortzahlung ist dabei abhängig von der bisherigen Dauer des Beschäftigungsverhältnisses.

Dasselbe gilt für Kündigungsfristen. Ist der Arbeitnehmer mehr als einen Monat ununterbrochen beschäftigt, so beträgt die Kündigungsfrist eine Woche, nach zwei Jahren Beschäftigung zwei Wochen und für jedes weitere Jahr der Beschäftigung steigt die Kündigungsfrist zusätzlich um eine Woche bis auf maximal zwölf Wochen. Arbeitnehmer müssen eine Kündigungsfrist von einer Woche einhalten.

Wie auch in Deutschland sollten Sie unbedingt jeden Vertrag vor der Unterzeichnung bzw. die Erklärung des Arbeitgebers nach Erhalt genau prüfen. Achten Sie darauf, dass gesetzliche Vorschriften Großbritanniens eingehalten und alle mündlichen Vereinbarungen mit dem neuen Arbeitgeber darin auch schriftlich festgehalten sind.

Achten Sie besonders auf die folgenden Punkte:

  • Gehaltsmodalitäten
  • Arbeitstage/-zeiten
  • Urlaub
  • Lohnfortzahlung bei Krankheit/Arbeitsunfähigkeit, ggf. Mutterschutz
  • Fortbildungen
  • ggf. Dienstwagen
  • ggf. Kostenzuschuss für Umzug
  • ggf. Unterbringung

Tipp: Informieren Sie sich vorab, ob Ihr zukünftiger Arbeitgeber etwaige Sonderleistungen, z.B. kostenlose Kindertagesstätten, Firmenwohnungen oder Ähnliches anbietet. Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber dann während der Vertragsverhandlungen darauf an und lassen Sie sich Versprechungen dieser Art unbedingt schriftlich zusichern.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und Arbeiten in Großbritannien. Klicken Sie hier, um ein Exemplar zu bestellen.

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